Akropolis
Akropolis
Die von den Schweden und Italienern ausgegrabene Akropolis im Süden und Südwesten der Stadt besitzt nur spärliche Fragmente ihrer einstigen Größe.
Ein breitete sich die Stadt vom Stefanous-Berg bis zur heutigen neuen Stadt aus und zählte annähernd 100.000 Einwohner, fast doppelt so viel wie die heutige Gesamtbevölkerung der Insel.
In englischen Karten wird der Akropolishügel, der Stefanous-Berg aus byzantinischer zeit, auch Monte Smith genannt, nach einem englischen Admiral, der von hier aus die französische Flottenbewegung Napoleons nach Ägypten beobachtet haben soll.
Die Akropolis erreicht man am günstigsten vom Amboise-Tor aus.
Der Dimokratias-Straße und später der Ioannou-Straße folgend, biegt man nach etwa 10 Minuten rechts in die Diagoridon-Straße ein, auf deren linken Seite sich nach weiteren 10 Minuten das antike Gelände mit dem Theater, dem Apollon-Tempel und dem Stadion erstreckt.
Sämtliche Fragmente der antiken Gebäude stammen aus dem 2. Jh. v. Chr., die kurz nach dem großen Erdbeben, das die Insel heimgesucht hat, errichtet worden sind.

Antikes Theater

Direkt an der Diagoridon-Straße liegt ein kleines, 800 Zuschauer fassendes Theater, das nach griechischer Art im Halbkreis angelegt wurde.
Wahrscheinlich war dieses Theater früher ein Auditorium der berühmten Rednerschule von Rhodos, da es im Vergleich zu anderen griechischen Theatern doch sehr klein ist.
So berichtet denn auch Diodoros von Sizilien, dass ganz im Norden der Inselspitze, in der Hafennähe, ein weit größeres Theater gestanden haben soll.

Stadion

Weiter südlich vom Theater liegt das Antike Stadion, das die Italiener bis auf den halbkreisförmigen teil, der antik ist, rekonstruiert haben.
In unmittelbarer Nähe die Reste eines griechischen Gymnasiums.

Apollon-Tempel

Westlich vom Stadion erhebt sich der Sockel des einstigen Tempels Apollons (siehe Foto links), dem Stadtgott von Rhodos.
Auch hier nur die spärlichen Reste einer Gebälkecke mit drei ganzen und einer halbhohen dorischen Säule.

Antike Akropolis

Westlich vom Stadion erhebt sich der Sockel des einstigen Tempels Apollons (siehe Foto links), dem Stadtgott von Rhodos.
Auch hier nur die spärlichen Reste einer Gebälkecke mit drei ganzen und einer halbhohen dorischen Säule.

Text und Bild mit freundlicher Genehmigung aus der Zeitung "RhodosUrlauber"

interner Link Startseite