Filerimos
Filerimos
Vom Dorf Ialyssos aus führt eine kurvenreiche Straße nach etwa 5,5 km über die Abhänge des vegatationsreichen Filerimou-Berges zu der Akropolis des antiken Ialyssos. Die Fahrt durch die Hügel mit den Pinienwäldern ist atemberaubend schön und die Aussichten auf das Meer fast unbeschreiblich.
Auf einer Hochebene des Filerimou-Berges befinden sich wenige Überreste der Akropolis des mächtigen antiken Ialyssos und Reste der Fundamente eines Athena und Zeus geweihten Tempels, die vermutlich aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. stammen. Der Tempel war groß, in dorischem Stil, und glich dem des Tempels der Athena-Lindia. Auf den Fundamenten dieses Tempels war im 5. Jahrhundert eine altchristliche Basilika erbaut worden, von der heute nur die kreuzförmige Taufkapelle erhalten ist.
Die Ausgrabungsstätte ist von einer steinernen Mauer umgeben; der Eingang liegt beim Osttor, von dem aus eine breite Steintreppe mit hohen Zypressen rechts und links zum Kloster der Panagia von Filerimou führt, das der Zoodochos Pigi (lebensspendenen Quelle) geweiht ist.
Unmittelbar neben der kreuzförmigen Taufkapelle befindet sich die renovierte gotische Kirche der Panagia von Filerimou.
Links vom Haupteingang kommt man in eine unterirdische byzantinische Kapelle, die dem Hlg,. Georg von Chostos geweiht ist und aus dem 14. oder 15. Jahrhundert stammt.
Gegenüber dem Eingang zu der archäologischen Ausgrabungsstätte und außerhalb der Mauer beginnt der sogenannte "Golothas", ein Kreuzweg mit 14 Kupferreliefs, die die Leiden Christi darstellen.

Der Text wurde dem Reiseführer "Rhodos" vom Polyglott-Verlag Dr. Bolte KG München, 1972, entnommen.
ISBN3-493-60806-3


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